Stilllegung und kirchliche Nachnutzung von Kirchen

Vom 29. bis 30. November 2018 trafen sich der Päpstliche Rat für die Kultur und die Delegierten der Bischofskonferenzen Europas, Kanadas, der Vereinigten Staaten und Australiens in Rom zum Thema: „Wohnt Gott nicht mehr hier? Stilllegung von Gotteshäusern und ganzheitliche kirchliche Kulturpflege“. Aus unserem Arbeitskreis war Diözesankonservatorin Dr. Barbara Daentler aus Trier als Delegierte der Deutschen Bischofskonferenz vertreten. Die dort entwickelten und verabschiedeten Leitlinien liefern wichtige Impulse zum Umgang mit dem Thema Profanierung, Stilllegung und Nachnutzung von Kirchen und kirchlichem Kunstinventar, das hier erstmals besonders berücksichtigt wird. So beinhaltet Abschnitt 5. eigene "Leitlinien für bewegliches Kulturerbe".

Die gesamte Verlautbarung steht jetzt in der deutschen Übersetzung aus dem Englischen (Stand 3/2019) zur Verfügung. Wir danken dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz für die Erlaubnis, den Text auf unserer Homepage präsentieren zu dürfen. Sie können diese Verlautbarung hier herunterladen.


Bibliografie zur Glockenkunde vom Glockensachverständigen Andreas Philipp, Göttingen

Andreas Philipp, der für verschiedene Bistümer und Landeskirchen als Sachverständiger tätig ist und die Jahrestagung des Arbeitskreises in Erfurt (2006) zum Thema "Glocken" maßgeblich mitgestaltet hat, macht uns seine "eigene Literatursammlung" in Form einer Bibliografie im Internet zugänglich. 


Arbeitskreis für die Inventarisation und Pflege des kirchlichen Kunstgutes

 

Der Arbeitskreis konstituierte sich offiziell 1995 in Hildesheim.

Vorausgegangen war eine Fachtagung 1992, zu der das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz alle Diözesen eingeladen hatte.

Kernanliegen der 1971 vom Heiligen Stuhl angeregten Kunstinventarisation ist eine angemessene wissenschaftliche Dokumentation des Kunstgutes in allen Kirchen, Kapellen, Pfarrhäusern und sonstigen kirchlich genutzten Bereichen durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte.

Mitglieder des Arbeitskreises sind alle deutschen (Erz-) Bistümer. Als Gäste willkommen sind auch Bistümer europäischer Nachbarregionen.

Zielsetzungen des Arbeitskreises sind Erfahrungsaustausch, Fortbildung und eine allgemeine Beförderung der Inventarisierung kirchlicher Kunst in methodischer und inhaltlicher Hinsicht. Dazu finden seit 1995 jährliche Arbeitstagungen statt, die zentralen Themenstellungen gewidmet sind jeweils von einer Diözese ausgerichtet werden. Darüber hinaus ist der Arbeitskreis eine ständige Plattform für Kollegenkontakte sowie für fachverwandte Institutionen.

Derzeitige Sprecher des Arbeitskreises:

1. Sprecherin:
Dr. Monika Tontsch, Bistum Hildesheim

2. Sprecher (in):
Ulrike Frey M.A., Erzbistum Paderborn
Dr. Gabriel Hefele, Limburg 


Dr. Gabriel Hefele ist seit 2018 im Ruhestand und bleibt bis 2020 Sprecher im Arbeitskreis. Seine Nachfolge im Bistum Limburg hat Dominik Müller M.A. angetreten.

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