„Münsteraner Erklärung“ von 2015

Die Ereignisse in vielen deutschen Bistümern gaben und geben den Kunstreferent*innen und Konservator*innen Anlass zur Sorge. Durch die Zusammenlegung von Kirchengemeinden sowie Um- und Weiternutzungen von Standorten bis hin zu Profanierung und Abriss von Kirchen sind in den letzten Jahren viele neue, meist problematische Aufgabenfelder hinzugekommen. Die Mitglieder des Arbeitskreises für die Inventarisation und Pflege des Kirchlichen Kunstgutes als Vertretung dieser Berufsgruppe haben deshalb 2013 eine Erklärung formuliert und sie nach dem Tagungsort Münster benannt.Das Vorhaben wurde unterstützt vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Die „Münsteraner Erklärung“ richtet sich zuerst an die Generalvikare der deutschen (Erz-)Bistümer und wurde diesen durch die Sprecherin am 14.Oktober 2015in Würzburg persönlich übergeben. In der Folge hat sich die personelle Situation in einigen Bistümern verbessert, insgesamt bleibt die personelle und finanzielle Ausstattung in diesem Arbeitsgebiet aber angespannt bis prekär. Auch ist die Einbindung in die diözesanen Strukturen bisweilen unbefriedigend.
Nach Rücksprache mit den Mitgliedern bei der Jahresversammlung im November 2021 (zufällig erneut) in Münster haben sich die Sprecher*innen entschlossen, die Erklärung im Wortlaut auf der Homepage des Arbeitskreises öffentlich zu machen. Hier finden Sie die „Münsteraner Erklärung“.

Die Sprecher*innen des Arbeitskreises für Inventarisation und Pflege des Kirchlichen Kunstgutes in den deutschen (Erz-)Bistümern, März 2022

Neuwahl des Vorstands

Auf der diesjährigen Jahrestagung des Arbeitskreises in Münster (04-05.11.2021) haben die Neuwahlen des Vorstandes stattgefunden.

Dr. Monika Tontsch (Bistum Hildesheim) wurde als Sprecherin in ihrem Amt bestätigt. Als StellvertreterInnen wurden Dr. Martina Außermeier (Erzbistum München und Freising), Dr. Christiane Häslein (Bistum Trier) und Dr. Holger Kempkens (Erzbistum Paderborn) von den Mitgliedsbistümern gewählt.

Ulrike Frey M.A. (Erzbistum Paderborn) und Dr. Gabriel Hefele (bis zum Ruhestand Bistum Limburg) standen nicht mehr zur Wahl. Der Arbeitskreis dankt den ausscheidenden SprecherInnen ganz herzlich für die geleistete Arbeit und das langjährige Engagement!

Schöne Kirche Pflegehandbuch

pflegehandbuchDie österreichischen KonservatorInnen sind assoziierte Mitglieder im Arbeitskreis und haben 2020 das Pflegehandbuch „Schöne Kirche“ vorgelegt.
Nähere Informationen zu dieser sehr empfehlenswerten Veröffentlichung finden Sie hier

 

 

 

 

 

Arbeitskreis für die Inventarisation und Pflege des kirchlichen Kunstgutes

Der Arbeitskreis konstituierte sich offiziell 1995 in Hildesheim.

Vorausgegangen war eine Fachtagung 1992, zu der das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz alle Diözesen eingeladen hatte.

Kernanliegen der 1971 vom Heiligen Stuhl angeregten Kunstinventarisation ist eine angemessene wissenschaftliche Dokumentation des Kunstgutes in allen Kirchen, Kapellen, Pfarrhäusern und sonstigen kirchlich genutzten Bereichen durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte.

Elsendorf064Mitglieder des Arbeitskreises sind alle deutschen (Erz-) Bistümer. Als Gäste willkommen sind auch Bistümer europäischer Nachbarregionen.

Zielsetzungen des Arbeitskreises sind Erfahrungsaustausch, Fortbildung und eine allgemeine Beförderung der Inventarisierung kirchlicher Kunst in methodischer und inhaltlicher Hinsicht. Dazu finden seit 1995 jährliche Arbeitstagungen statt, die zentralen Themenstellungen gewidmet sind jeweils von einer Diözese ausgerichtet werden. Darüber hinaus ist der Arbeitskreis eine ständige Plattform für Kollegenkontakte sowie für fachverwandte Institutionen.

 

Derzeitige SprecherInnen des Arbeitskreises:

Sprecherin:
Dr. Monika Tontsch, Bistum Hildesheim

Stellvertretende SprecherInnen:
Dr. Martina Außermeier, Erzbistum München und Freising
Dr. Christiane Häslein, Bistum Trier
Dr. Holger Kempkens, Erzbistum Paderborn

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